Fintech Week Vienna

Growth Hacking = viele Kunden?!

Die Wachstums-Strategien erfolgreicher österreichischer Fintechs

Im Rahmen der „Fintech Week Vienna“, die gemeinsam von der Wiener Wirtschaftsagentur und dem österreichischen Bankenverband initiiert wurde, lädt die Volksbank Wien zu einem ganz besonderen Fintech-Event. Die fünf größten und erfolgreichsten österreichischen Fintechs plaudern aus dem Nähkästchen, wie sie es in kurzer Zeit geschafft haben Kunden, Partner oder auch Investoren von sich zu überzeugen.

  • Wie haben es diese jungen Unternehmen mit ganz bestimmten „Growth Hacks“ geschafft, auch über die Landesgrenzen bekannt zu werden? Unter Growth Hacking, einem neuen Begriff aus der Startup-Szene, versteht man vor allem die Verbindung von (Online-)Marketing und Produkt-Maßnahmen, um ein größtmögliches Wachstum mit beschränkten Ressourcen zu erzielen.
  • Was waren die größten Herausforderungen auf diesem Weg? 
  • Was sind die Pläne für die nächsten Jahre?
  • Wo gibt es schon Partnerschaften mit etablierten Playern aus der Finanzbranche?

Lernen Sie neue Geschäftsmodelle und Unternehmen, deren Gründer und Visionen kennen und freuen Sie sich auf einen angeregten Wissensaustausch.

Termin

Termin: 20. November, 14.00-17.00h
Ort: Atrium VB Wien, Kolingasse

Agenda

- 14:00
Begrüßung und Eröffnung
Horst Weichselbaumer-Lenck
Leiter Digitalisierung, Volksbank Wien

- 14:15
Präsentation der Fintechs mit interaktiver Q&A

  • Blue Code (Mobile Payment), Mario Linzbauer, Head of Sales
  • cashpresso (Kredit), Daniel Strieder, CEO
  • Finabro (RoboAdvisor), Soren Obling, CEO
  • Finnest (Crowdinvesting), Joerg Bartussek, CEO
  • wikifolio.com (Social Trading), Andreas Kern, CEO

    Moderation: Bastian Kellhofer, Trending Topics & Stefan Greunz, Growth Ninjas

- 16:00
Networking & Ausklang

Teilnehmende Fintechs

Bluecode ist die erste paneuropäische Mobile-Payment-Lösung, die bargeldloses Bezahlen per Android-Smartphone, iPhone und Apple Watch gemeinsam mit Value Added Services (Mehrwertdienste, Bonusprogramme, digitale Sammelpässe) in einer App ermöglicht. Im Sinne des europäischen Datenschutzrechts werden beim Bezahlvorgang keine persönlichen Daten auf dem Handy gespeichert oder übertragen. Das hochsichere, TAN-basierte Bezahlverfahren funktioniert mit jedem Girokonto und ist unabhängig von der Übertragungstechnologie (Barcode, QR-Code, Bluetooth, NFC) einsetzbar. Bluecode deckt in Österreich derzeit schon mehr als 85% des Lebensmitteleinzelhandels und viele weitere Akzeptanzstellen (Handel & E-Commerce, Gastronomie, Mobilität, Entertainment, Sportstadien) ab. Bluecode ist ein Angebot der Blue Code International AG.
www.bluecode.com

Bluecode

Mario Linzbauer, Head of Sales bluecode
Mag. Mario Linzbauer ist Head of Sales bei Blue Code International AG. Nach seinem Betriebswirtschaftsstudium an der WU Wien sammelte er umfassende Erfahrung in der Payment Branche, leitete und entwickelte unterschiedliche Sales Units bei SIX Payment Services (vormals PayLife) und anschließend Wirecard.

Finabro von den beiden Gründern Søren Obling und Oliver Lintner hat sich auf digitale Vermögensverwaltung spezialisiert, bei der Einsteiger schon ab einer monatlichen Sparrate von 25 Euro mitmachen können. Die 2016 gegründete Firma ist das erste Fintech Österreichs, das eine Konzession von der Finanzmarktaufsicht (FMA) bekommen hat und seit Mitte 2017 selbst und ohne externen Dienstleister im Namen seiner Kunden Geld anlegen darf. Die Uniqa-Versicherung als größter Investor ist mit rund 14 Prozent an der Jungfirma beteiligt. CEO Obling ist gebürtiger Däne, der sich schließlich nach einer internationalen Karriere dafür entschieden hat, in Wien zu gründen.
www.finabro.at

Søren Obling, CEO finabro
Søren hat sich in seinen Berufsstationen hauptsächlich mit Technologie und Finanzen beschäftigt. Er war zuletzt bei einem der führenden österreichischen Technologieunternehmen, TTTech, tätig, wo er die Aktivitäten im Bereich „Internet der Dinge“ aufbaute und leitete, mit dem Fokus auf Partnerschaften im Silicon Valley. Davor war er Unternehmensberater bei McKinsey & Co. sowie Finanzanalytiker bei der London–basierten Altius Associates Private Equity.

Sören verfügt über einen B.Sc. in International Business, einen Master in International Management (CEMS) und einen M.Sc. in Applied Economics & Finance von der Copenhagen Business School und der Université de Paris-Dauphine. Sören ist gebürtiger Däne.

Søren Obling, CEO finabro

Das 2015 gegründete Wiener Startup Credi2, das unter dem Markennamen cashpresso auftritt, hat sich auf Online-Schnellkredite spezialisiert. Via App kann man sich einen Rahmenkredit von bis zu 1.500 Euro holen, der dann auf das eigene Bankkonto ausgezahlt wird. Weil cashpresso mittlerweile auch Deals mit Online-Shops (z.B. Ikea) hat, können sich Nutzer dort einen Einkaufsrahmen von bis zu 2.000 Euro nehmen, wenn man eine Anzahlung von 500 Euro leistet. Gegründet wurde Credi2 von Jörg Skornschek, Daniel Strieder und Michael Handler. Mit Hevella Capital, Reimann Investors, Dieter von Holtzbrinck Ventures, Speedinvest, Hansi Hansmann sowie den Runtastic-Gründern hat das Startup namhafte Investoren, die in Summe mehr als sechs Millionen Euro in die junge Firma gesteckt haben.
www.cashpresso.com

cashpresso

Daniel Strieder, CEO cashpresso
Daniel ist Betriebswirt, CFA Charterholder und leidenschaftlicher Unternehmer. Nach dem Studium zog es ihn zu Raiffeisen Investment, dann zu Bedminster Capital Management, einem Private Equity Fund. Bei payolution hat er als Prokurist und Finance Director Start-up Erfahrung gesammelt. Logischer nächster Schritt war, ein eigenes Unternehmen mitzugründen.

Finnest ist eine Finanzierungsplattform für etablierte Unternehmen aus dem Mittelstand und hat eine Kombination von Unternehmensfinanzierung und Crowdinvesting entwickelt. Im Vergleich zu anderen Finanzierungs-Plattformen liegen sowohl die durchschnittlichen Transaktionssummen und als auch die einzelnen Angebote deutlich höher, nämlich bei mehr als einer Million Euro für ein gesamtes Projekt und bei rund 7.000 Euro bei einem Einzelinvestment. Finnest wurde 2014 von Jörg Bartussek und Günther Lindenlaub gegründet und hat Anfang 2017 von Investoren eine Million Euro aufgenommen, um zu expandieren.
www.finnest.com

Finnest

Joerg Bartussek, CEO Finnest
Nach zwei rechtswissenschaftlichen Abschlüssen wurde Joerg erst einmal Consultant. Beinahe 10 Jahre lang beriet er führende Unternehmen auf drei Kontinenten bei deren Einstieg in die digitale Welt. Mit dem Ziel etwas sesshafter zu werden, baute er für eBay.at den Bereich „Trust & Safety“ auf. Danach wechselte Joerg als SVP Corporate Strategy zu T-Mobile, wo er schließlich als Leiter B-2-B alle Unternehmenskunden betreute. 2014 traf er ex-Banker Günther Lindenlaub und gemeinsam gründeten sie Finnest, heute die führende Finanzierungsplattform für mittelständische Unternehmen in D.A.CH.

Es sind satte sieben Millionen Euro, die das Wiener Startup wikifolio 2017 von den Investoren Postfinance AG (Schweiz) und New Alpha (Frankreich) erhalten hat. Damit hat sich die Social-Trading-Plattform viel Risikokapital an Bord geholt, um seine Dienste weiter auszubauen. Prinzipiell können Nutzer von wikifolio jederzeit Portfolios aus Aktien erstellen. Gibt es genügend Follower für eine Anlageidee, wird ein Zertifikat auf das Portfolio ausgegeben, und Anleger können investieren. Gestartet wurde wikifolio von Gründer Andreas Kern.
www.wikifolio.com

Andreas Kern, CEO wikifolio
Vor der Gründung von wikifolio.com sammelte Andreas Kern mehr als zehn Jahre Erfahrung in der Finanz- und Payment-Branche. Als Geschäftsführer brachte er die payboxAustria GmbH in die Gewinnzone. Er war Mitbegründer der payolution GmbH, die erfolgreich an Skrill/moneybookers verkauft wurde. Andreas Kern studierte Mathematik und Computerwissenschaften, hat einen Master of Science für Innovationsmanagement der Johannes Keppler Business School Linz und ist ausgebildeter Börsenhändler für Termin- und Kassamarkt.

wikifolio

Projektpartner

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