Risikomanagement

  • Die Verantwortung des Risikomanagements ist auf Vorstandsebene geteilt; die Risikocontrolling-Funktion ist beim Chief Executive Officer, CEO, angesiedelt, die klassische Marktfolge-Funktion nimmt der Chief Credit Officer wahr. Die Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten im Rahmen der gesamthaften Risikomanagement-Prozesse sind auch auf allen darunter liegenden Ebenen eindeutig definiert und festlegt. Damit sind die risikonehmenden Organisationseinheiten (Markt) von Organisationseinheiten, die der Überwachung und Kommunikation von Risiken dienen (Marktfolge und Risikocontrolling), funktional getrennt. Die Aufbauorganisation trägt damit auch der aufsichtsrechtlich geforderten Trennung zwischen den Marktbereichen einerseits und den Marktfolge- und Risikocontrollingbereichen andererseits Rechnung.


    Die Messung und Quantifizierung der Risiken und der Risikodeckungsmasse sowie die Steuerung der Risiken erfolgen durch die zentralen, von den Marktbereichen unabhängigen Organisationseinheiten Risikocontrolling und Operatives Risikomanagement. Die Aktivitäten im Risikomanagement liegen schwerpunktmäßig derzeit einerseits auf den erweiterten regulatorischen Anforderungen und andererseits auf der Rolle der VOLKSBANK WIEN AG als neue Zentralorganisation des Volksbanken-Verbundes (Verbund "neu") gemäß §30a BWG, der ab 04.07.2015 Rechtswirksamkeit erlangte. Weiters werden die anstehenden Fusionen im Verbund auch risikoseitig begleitet.


    Die Zentralorganisation des Verbundes hat sicherzustellen, dass der Kreditinstitute-Verbund über die entsprechenden Verwaltungs-, Rechnungs- und Kontrollverfahren für die Erfassung, Beurteilung, Steuerung und Überwachung der bankgeschäftlichen und bankbetrieblichen Risiken sowie der Vergütungspolitik und -praktiken (§ 39 Abs. 2 BWG) verfügt. Die dafür erforderlichen Weisungsrechte der Zentralorganisation sind bereits in Kraft und werden für den Verbund "neu" in den kommenden Monaten verfeinert und weiterentwickelt.